Seniorenfussball

Die Senioren trainieren regelmäßig mittwochs von 19:30 - 21 Uhr auf dem Limessportplatz. Im Winter steht die Jagsttalhalle zur Verfügung, ebenfalls mittwochs von 20 - 21:30 Uhr. Wer Interesse an attraktiven Fussball hat, darf gerne bei uns reinschnuppern.

Ansprechpartner:                                                                                                      

Abteilungsleiter:        Achim Vogler 

E-Mail:                      achim.vogler@arcor.de



alta Soccer Trophy 40+...und wir sind dabei!

Was vielen Fussballern in ihrer aktiven Laufbahn versagt blieb, gegen die Idole ihrer Zeit Fussball zu spielen, kann sich im fortgeschrittenen Alter durchaus realisieren. Dann nämlich, wenn die Oldies bei Turnieren und Wettbewerben antreten, an denen auch Ex-Profiteams und Traditionsmannschaften von Erstligamannschaften teilnehmen. Die Malta Soccer Trophy 40+ ist ein solches internationales Fussballturnier für Oldies über 40 Jahren an dem es zum Aufeinandertreffen dieser Art kommen wird. Die Senioren der DJK-Schwabsberg-Buch wurden dazu eingeladen, und werden vom 08.-12.02.2017 an dieser "Champions League für Senioren Ü40" auf dem Großspielfeld teilnehmen.
Mit der Ü-40 Nationalmannschaft von Malta, den Old Boys Basel sowie dem Deutschen Meister SG Hoechst Classique ist dieses erstmals stattfindende Oldie Ü-40 Fussballturnier hochkarätig besetzt. In zwei Dreiergruppen und einer Vierergruppe werden sich sechs Mannschaften für die Endrunde qualifizieren. Die Sieger der beiden Dreier-Endrundengruppen werden das Endspiel bestreiten, und die jeweils Zweitplatzierten um Platz 3 und 4 spielen. Die Auslosung zu diesem Senioren Ü-40 Fussballspektakel auf Malta fand am 06.Dezember 2016 in den Räumen der Malta Tourism Authorithy in Frankfurt am Main statt und ergab für uns folgende Gruppeneinteilung: in der Gruppe C werden wir unsere Gruppenspiele am 9.02.2017 gegen die SG Hoechst Classique und den Norddeutschen Meister TSV Hamburg-Reinbek bestreiten. Es wird auf jeden Fall spannend, wie wir uns gegen diese schweren Gegner in der Vorrunde schlagen werden. Wir haben uns in den letzten Wochen gut vorbereitet, und werden es den sehr wohl favorisierten Gegnern ganz sicher nicht leicht machen.


Malta 2015

Im November 2015 führte uns eine Länderspielreise auf die sonnige Mittelmeerinsel. Nach einer glatten Siegesserie im heimischen Spielbetrieb ist nämlich der maltesische Botschafter Albert Friggieri aufmerksam geworden. Er suchte bislang vergeblich im Land des Weltmeisters nach einer erfolgreichen Senioren-Auswahl. Nach wochenlangen zähen Verhandlungen sind wir dann zu dem Entschluß gekommen, die internationale Herausforderung auf der kleinen Mittelmeerinsel Malta anzunehmen, um die DJK zu ihrem ersten Länderspiel der Vereinsgeschichte zu führen. In Vorbereitung auf diese Länderspielreise haben wir frühzeitig schon einen vorläufigen Kader mit 25 Spielern plus 2 Teamchefs bestimmt. Die Vorbereitungsphase verlief jedoch alles andere als optimal: manchmal wussten wir nicht, wohin mit 30 Trainingsteilnehmern auf unserem kleinen Sportplatz. Zudem wurden wegen der Verletzungsgefahr die Vorbereitungsspiele auf Sparflamme gehalten, wir wollten aber auch nicht allzu viel von unseren Leistungsstand der Öffentlichkeit preisgeben. Viel zuviele Sportjournalisten schlichen sich auf unserem Sportgelände herum. Lange Zeit rätselten wir auch, ob wir auf der Insel einen Rasen- oder Sandplatz vorfinden werden. Wer aber schon einmal in diesem Zwergenstaat war, weiß sehr wohl, dass dort für uns kein Gras gewachsen ist. Wir durften aber auf einen Kunstrasen hoffen. Denn maltesische Regierungskreise nahmen zwischenzeitlich das Länderspiel in die Hand, aber auch der maltesische Fußballverband MFA hatte Interesse am „German Team“, wie wir liebevoll auf der Insel genannt wurden. Es wurde dann auch langsam Zeit, dass wir die heimische Werbetrommel rührten. Unsere fußballverrückte Kanzlerin Angela Merkel hatte zur selben Zeit Malta gebucht. Es war wieder einmal einer von unzähligen Flüchtlingsgipfeln. Leider trennte uns auf Malta eine Sicherheitsbarriere von wenigen hundert Metern. Der schwäbische Landesvater Winfried Kretschmann ließ es sich nicht nehmen, uns alles Gute für die Länderspielreise zu wünschen. Er hatte 10 Landesbälle zur Verfügung gestellt, die wir signierten und auf der Insel verteilten. Zu guter Letzt haben wir den DFB angeschrieben. Wir haben etwas überraschend eine komplette Ausstattung mit 27 Nationaldress und DFB-Trainingsanzügen erhalten, zu unserem Bedauern aber nur leihweise. Die 50 DFB-Wimpel durften wir jedoch behalten. Nachdem wir aber nunmehr als Nationalmannschaft unterwegs waren, hat sich der MFA spontan überlegt, uns gegen die nationale U21 auflaufen zu lassen. Diese Überlegung wurde jedoch spätestens mit der Ankunft unserer Maschine auf dem Flughafen von Luqua verworfen, als wir offensichtlich gezeichnet von den Strapazen der langen Reise maltesischen Boden betreten haben. Der offizielle Empfang auf dem Flughafen hatte trotzdem für die Acht-Uhr-Nachrichten von Malta One (das maltesische ARD) gereicht. Tags darauf folgte dann ein etwas frischerer Live-Auftritt im maltesischen Frühstücksfernsehen, sowie ein Empfang im Palast des German-Maltese Circle. Am zweiten Tag spielten wir dann im Nationalstadion Maltas gegen eine Seniorenauswahl gespickt mit 7 ehemaligen Nationalspielern und weiteren Ex-Profis der maltesischen Premier League. Wir mussten uns den doch etwas jüngeren Senioren deutlich geschlagen geben, woran aber auch der offensichtliche Jetlag einiger Spieler nicht ganz schuldlos zu sein schien. An dem gut leitenden FIFA-Referee lag es jedenfalls nicht. Nachmittags im zweiten Spiel gegen eine Regierungs-Auswahl mit immerhin noch 4 ehemaligen Nationalspielern konnten wir uns vor den Augen zweier extra aus Aalen angereister Fans deutlich besser verkaufen. Ein Treffer ins gegnerische Tor war uns auf Malta aber nicht vergönnt. Den einzigen namhaften Treffer landete dann am letzten Morgen der Portier an der Rezeption unseres Hotels, als er 4 Sportkameraden wecken musste, nachdem der Transfer zum Flughafen schon bald eine halbe Stunde lang vor dem Eingang warten musste. Wir haben die Insel trotzdem als Sieger verlassen, weil wir mit immerhin 4 Fernsehauftritten und unseren alten Seemannsliedern die Herzen der Malteser im Sturm erobert haben. Gerne kommen wir mit einem schlagkräftigen Team wieder zurück.